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Selbständig & sicher in der Gastronomie (3/5)

Mit guten Nachrichten zum Gründen, Führen & Service:

In dieser 5-teiligen Serie teile ich Erfahrungen mit dir, die mir bei meiner Gründung sehr geholfen haben.

 

Tipp 1: Entscheide, ob Du Selbständiger oder Unternehmer sein willst - lese hier mehr

Tipp 2: Definiere WARUM Du gründen willst? - lese hier mehr

Tipp 3: Schreibe einen Business Plan für DICH

Tipp 4: Schaffe klare Organisations-Strukturen

Tipp 5: Entwickle Systeme

 

In dieser Folge geht es um den Business Plan.

Ein Ziel ohne Plan ist nur ein Wunsch

Das ist ein Zitat von Antoine de Saint-Exupéry (1900-1944), der französische Schriftsteller "Der kleine Prinz".

 

Wir haben alle Wünsche – jeden Tag. Die einen wollen reich, die anderen berühmt zu sein. Und Gründer*Innen wollen erfolgreiche Unternehmer*Innen werden. All diese Wünsche werden immer Wünsche bleiben, wenn wir uns nicht überlegen, was wir tun müssen, um sie zu verwirklichen. Erst wenn wir einen Weg suchen, auf dem wir unsere Wünsche auch erreichen können, wird aus dem Wunsch ein Ziel.

 

Wer Geld von einer Bank oder einen anderen Geldgeber braucht, kommt nicht um den Business Plan herum. Aber auch für Gründer*Innen, die kein Fremdkapital benötigen, ist der Business Plan eine große Hilfe.

Schreibe einen Business Plan für DICH

Wenn Du mit dem Inhalt deines Business Plans startest, dann mache dir klar, dass Du den erstmal nur für dich schreibst. Du bist der Nutzer deines Business Plans. Er ist der Wegweiser zu deinem Erfolg.  Am Anfang legst Du einen Ordner an und sortierst alles was Du gesammelt hast:

  1. Lieblingsgast
  2. Nutzen, Produkt, Service
  3. Marketing / Beziehungen zu den Gästen
  4. Location / Logistik
  5. Du & dein Team
  6. Resourcen
  7. Partnerschaften / Lieferanten
  8. Einnahmen
  9. Ausgaben

nach dem sogenannten Canvas-Modell. Das ist sehr übersichtlich und leicht verständlich.

 

Dieser Ordner steht für den Rest deines Lebens immer griffbereit. Darin sammelst Du auch neue Ideen für die Zukunft. Denn auch darüber solltest Du dir klar sein: Dein Business Plan ist nie fertig, genauso wenig wie dein Unternehmen.

 

Der Business Plan für DICH ist die Grundlage für weitere Versionen, zum Beispiel für die Bank, für Lieferanten oder auch für zukünftige Teammitglieder*Innen.

Alles beginnt im Kopf deiner Gäste

Was willst Du anbieten und für wen?

 

Jedes Unternehmen wird nur gebraucht, wenn es einen Nutzen für seine Kunden bietet. Darüber schrieb ich schon in "Definiere WARUM Du gründen willst" (die zweite Ausgabe dieser Serie).

 

Ich erlebe immer wieder Gründer*Innen, die total begeistert sind von ihrem Produkt und träumen von einer möglichst großen Zielgruppe. Die große Gefahr: sie werden zur "eierlegenden Wollmilchsau" und landen schwupps-die-wupps mitten im Konkurrenz- bzw. Preiskampf. Das ist sehr dünnes Eis!

 

Gerade am Anfang ist es sehr wichtig, mit einem kleinen Sortiment deine Lieblingsgäste zu begeistern. Je schärfer das Profil desto besser. Genau so haben Starbucks und McDonalds auch einmal angefangen. Sie sind heute die No. 1 im Kopf ihrer Gäste wenn es um Kaffee und Hamburger geht.

 

Wo für stehst Du?

Und welches Problem haben deine Gäste, was Du besser lösen kannst als alle anderen?

Wenn Du deinem Herzen folgst, bist Du einzigartig - und unterscheidest dich so von den Mitbewerbern! 

 

Daraus ergeben sich die Inhalte für alle Kapitel deines Business Plans.

Dein Traum in Zahlen

Für viele Gründer*Innen ist der Finanzteil des Business Plans ein Buch mit 7 Siegeln. Quereinsteiger sind in bester Gesellschaft: Ich habe sowohl Betriebswirte als auch erfahrene Fachleute getroffen, die bei der Finanzplanung auf keinen grünen Zweig kommen.

Manche legen trotzdem los, einfach so, ohne eine solide Planung.

 

Das ist so ähnlich wie Lotto spielen.

 

Manche haben glück, die meisten nicht:

Fünfundneunzig Prozent aller Gründer*Innen müssen innerhalb der ersten 5 Jahren wieder aufgeben. Und bei den anderen könnte es sein, dass es zwar auch ohne eine Finanzplanung ganz gut klappt, aber ich bin mir sicher, dass es mit einer soliden Finanzplanung noch besser klappen würde!

 

Mit einer soliden Finanzplanung bist Du weniger auf Glück angewiesen. Risiken werden rechtzeitig entdeckt und minimiert. Die Chancen auf Erfolg steigen um ein Vielfaches, Erfolg ist eben planbar!

 

Mit dem Coaching-Programm "Dein Traum in Zahlen" unterstütze ich dich dabei einen soliden Finanzplan zu erstellen:

  1. Break-Even-Rechnung
  2. Standortanalyse - Gästepotential
  3. Kapitalbedarfsplanung
  4. Finanzplan für die ersten 3 Jahre
  5. Liquiditätsplan

Hier findest Du alle Infos.

Schaffe klare Organisation-Strukturen

In der nächsten Ausgabe 4 dieser Serie "Sicher & selbständig in der Gastronomie"
erfährst Du wie Du klare Strukturen schaffst.

 

Denn selbst & ständig muss nicht sein!

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